DerStandheizungist eine unabhängige Verbrennungsvorrichtung, ähnlich einem Kessel, ohne direkte Verbindung zum Motor. Sie verfügt über unabhängige Öl-, Wasser-, Elektro- und Steuerungssysteme, mit denen das Fahrzeug durch Wärmeaustausch ohne Motorstart auf bis zu 95 Grad vorgeheizt und erwärmt werden kann.
Nach demBoilerist eingeschaltet,WasserpumpeSobald der Temperatursensor eine Wassertemperatur unterhalb des Sollwerts erkennt, wird ein Signal gesendet und die Heizung startet. Der Zündkolben und die Luftzufuhr werden aktiviert, der Zündkolben befüllt, die Ölpumpe läuft an, und der Kraftstoff gelangt über die Ölleitung in das Zerstäubungsnetz des Brennraumblocks. Dort trifft er auf den befüllten Zündkolben, zündet und erhitzt den Brennraumblock und damit auch den Kühlwassermantel. Das Kühlmittel im Kühlwassermantel wird zur gewünschten Vorwärmstelle zirkuliert.
DerWarmwasserbereiterKann in benzinbetriebenen Autos, Wohnwagen (selbstfahrende Wohnwagen, Anhängerwohnwagen), Heimfahrzeugen und Fahrzeugen mit alternativen Antrieben verwendet werden.
Das funktioniert im Verbrennungsmotor: Durch den Motorbetrieb entsteht Wärme. Um eine zu hohe Motortemperatur zu vermeiden, verfügt das Fahrzeug über zwei Wasserkreislaufsysteme, das heißt Kühlsystem, das allgemein als großer Kreislauf und kleiner Kreislauf bekannt ist. Der kleine Kreislauf verbindet Heizung und Tank, weshalb warme Luft austritt. Wenn die Temperatur im kleinen Kreislauf auf etwa 70 Grad steigt (die meisten Fahrzeuge befinden sich in diesem Temperaturbereich), öffnet sich das Thermostat und der große Kreislauf beginnt mit der Wärmeabfuhr.
Unser Heizgerät ist an den Wasserkreislauf des kleinen Kreislaufs angeschlossen. Wenn die Außentemperatur niedrig ist, schaltet sich das Heizgerät zuerst ein und erwärmt durch Wärmeaustausch den Motor und den Heiztank, um so den Effekt der Leerlaufvorwärmung zu erzielen.
Es dient hauptsächlich der Warmwasserbereitung im Wohnmobil. Im Heizsystem fließt das Frostschutzmittel direkt durch den Heizkörper und anschließend zurück zum Wärmetauscher, um das Wasser zu erwärmen. Die Luft erwärmt sich dabei schnell. Im Warmwassersystem fließt das Frostschutzmittel ebenfalls direkt durch den Heizkörper in den Wärmetauscher, sodass sich das Wasser dort schnell erwärmt. Anschließend durchläuft es den Wärmetauscher, fließt zurück in den Heizkörper und dann wieder in den Frostschutzmittelbehälter.
Im Haushalt wird durch die Wärmeumwandlung des Heizgeräts, das das Wasser erhitzt, in die Wärmesenke geleitet wird, durch den Kreislauf und dann wieder zurück zum Heizgerät der Effekt eines Boilers erzielt.
Ähnlich wie bei benzinbetriebenen Autos und Wohnmobilen wird bei neuen Energiefahrzeugen die Heizung genutzt, um Frostschutzmittel zu erwärmen und so die entsprechenden Bedarfsstellen vorzuheizen oder zu isolieren.
Veröffentlichungsdatum: 11. April 2023