Beschreibung:
DerStandheizungEs handelt sich um ein vom Fahrzeugmotor unabhängiges Bordheizgerät mit eigener Kraftstoffleitung, eigenem Kreislauf, eigener Verbrennungsheizung und eigener Steuerung. Es kann Motor und Fahrgastraum eines im Winter bei niedrigen Temperaturen und Kälte geparkten Fahrzeugs vorheizen und aufwärmen, ohne dass der Motor gestartet werden muss. Dadurch wird der Verschleiß beim Kaltstart vollständig vermieden.
Einstufung:
Im Allgemeinen werden Standheizungen nach dem Heizmedium in Wasser- und Luftheizungen unterteilt. Nach der Brennstoffart unterscheidet man zwischen Benzin- und Dieselheizungen.
1. Zweck:
A. Es kann zum Kaltstart verschiedener Fahrzeugmotoren verwendet werden.
B. Bereitstellung einer Wärmequelle zum Enteisen der Windschutzscheibe und zum Beheizen des Fahrzeuginnenraums.
2. Funktion:
Durch die Erwärmung des Kühlmediums im Automobilmotor – der Frostschutzflüssigkeit – wird die Wärme direkt an den Kühler und die Entfrostungsanlage im Fahrzeug abgegeben und dient als Wärmequelle für den Kaltstart des Motors und die Beheizung des Fahrzeuginnenraums.
3. Installation
Es ist in Reihe mit dem Kreislaufsystem des Motors geschaltet.
1. Zweck:
A. Beheizung der Fahrerkabinen von Baumaschinen und schweren Lkw. B. Enteisen der Windschutzscheibe.
2. Funktion:
Es erwärmt das Luftzirkulationsmedium und überträgt die Wärme direkt in den Fahrzeuginnenraum, wodurch eine Wärmequelle zum Enteisen der Windschutzscheibe und zum Beheizen des Fahrzeuginnenraums bereitgestellt wird.
3. Installation
Die unabhängige Installation bildet ein Zirkulationssystem mit der ein- und ausströmenden Luft im Fahrzeuginnenraum.
Das Standheizungssystem besteht im Wesentlichen aus Ansaugluftsystem, Kraftstoffversorgungssystem, Zündsystem, Kühlsystem und Steuerungssystem. Sein Arbeitsprozess lässt sich in fünf Arbeitsschritte unterteilen: Ansaugphase, Kraftstoffeinspritzphase, Mischphase, Zünd- und Verbrennungsphase sowie Wärmeübertragungsphase.
Veröffentlichungsdatum: 08.02.2023